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Geschichte des Betriebs Dyas.eu

Am 30. Oktober 1930 wurde mit dem Namen DYAS eine Aktiengesellschaft zur Herstellung von Sperrholz und Furnieren gegründet. Der Betrieb befand sich in den Gebäuden der ehemaligen Zuckerfabrik der Gebrüder May, einer, Dr. Robert May war auch Gesellschafter. Hauptaktionär war Ing. Roubíček. Innerhalb eines Jahres wurde die Einrichtung der zuckerfabrik ausgebaut und gleichzeitig wurden die neuen Maschinen zur Sperrholz-, Leisten-, und Furnierherstellung aufgebaut. Im Jahre 1931 wurde shon mit der Sperrholzproduktion begonnen.

 

Die erste Einrichtung bestand aus zwei Schälmaschinen Fleck 3300mm und 1600mm und einer Trockenkammer für Furniere.

Sie waren sehr primitiv. Im Jahre 1932 wurden weitere Maschinen installiert, ab Juni waren Fräsen der Marke Fleck, ein Trockner mit zwei Etagen, Leimmaschinen und eine Verfugungsmaschine der Marke Topik in Betrieb. In der Presserei wurden eine 12-Etagen-Presse Siempelkamp und eine weitere 12-Etagen-Presse der Firma KSB installiert. Gleichzeitig wurden auch Formatiersägen (längs und quer) aufgestellt. Für die Abschlussarbeiten wurden zwei Schleifmaschinen benutzt.

 

Im ersten Produktionsjahr beschäftigte das Werk etwa 230 Arbeiter. Ab 1932 wurde schon in zwei Schichten, an einigen Arbeitsplätzen sogar in drei Schichten gearbeitet. In den Anfängen der Sperrholzherstellung im Werk DYAS war die Zusammensetzung der Ausgangsrohstoffe abweichend von der heutigen. Bis 1935 hatte vor allem importierte Erle (aus Polen) einen großen Anteil. Als Beispiel führen wir die Verretung der Hölzer im Jahre 1934 in Prozent auf: Fichte 2,34%, Buche 6,13%, Oukomé 34,5%, Erle 26,09%, sonstige 31,9%.

 

Die Verarbeitung von Schnittholz drückt die Rahmenleistenherstellung aus. Im Jahre 1932 betrug der Schnittholzeinkauf 49 203,- Kčs, 1938 waren es schon 920 621,- Kčs.

Zum Verleimen wurden bis 1940 Albuminleimmischungen, Die im Werk hergestellt wurden, und kaseinklebstoff benutzt. In der Zeit des Protektorats wurde deutsche Leime, auch Tefofilm, benutzt.

 

Zu Beginn war die Produktion nur auf Sperrholzherstellung sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand (Pressen zu 10 Stück in Etagen mit anschließender Trocknung) orientiert. Diese Produktion war mit den heutigen Bedingungen unvergleichbar. Eine Schicht presste 16 Pressen in 8 Stunden. Die Rahmenleistenherstellung war im Jahre 1932 unbedeuted: pro Tag nur etwa 100 Stück Leisten in Stangenzusammensetzung (Mitte Fichtenfurnier 7 mm dick).

Ein großer Aufschwung war im Jahre 1934 - 1935, als die järliche Produktion Sperrholz 4550 m^(3) und der leisten 1500 m^(3) erreichte.

Mit Ergänzung des Maschinenparks stieg die Produktion in den Jahren 1938 - 1940 weiter und erreichte: Sperrholz 4800 m^(3), Leisten 2800 m^(3) und Türplatten 1200 m^(3).

In den Jahren 1935-1936 wurde mit der Verarbeitung der Furnierreste begonnen. Auf sehr primitiver Einrichtung in der Presserei wurden in der Nachtschicht die ersten Platten aus Holzspänen und Sägespänen, Dyazit und Dyaplan genannt, hergestellt. Die Überprüfung und das Ausprobieren dieser Produktion dauerten bis 1939, als siedurch die Herstellung von Türkernen aus Sägespänen und Abfall ersetz wurde.

Die Produktion in den Jahren der Okkupation war auf Aufträge zu Kriegszwecken (Schalungen, Flugzeugsperrhölzer, usw.) ausgerichtet. Im Jahre 1945 begann die Produktion nur sehr stockend, da die Grundrohstoffe und auch Teile für die wichtigsten Maschinen, die die Deutschen beim Übergang der Front mitgenommen hatten, fehltan. Das Werk wird ab 1945 schrittweise modernisiert und die Produktion erhöht. Im Jahre 1969 erreicht sie einen Umfang von 14100 m Sperrholz, 10300 m^(3) Rahmenleisten, 461 t Schichtholz, später 100 m^(3) Flugzeugsperrholz, usw. Im Werk wird die Technik zur Herstellung von Formpressteilen, Rohren, Gleisverbindungen usw. eingeführt.

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